Küchenmesser

darley

Mitglied
Ich koche sehr gern und viel und bin bei wmf messern gelandet und sehr zufrieden.
die kleineren sind aus der serie "spitzenklasse", das große kochmesser aus "materia"
- mein goody - :D

http://www.wmf.de/deutsch/zuhause/geraete/sortiment/messer/images/materia.jpg

ich muss nur alle paar wochen mal kurz abziehen (wetzstahl von zwilling) und kann mit allen messern selbst matschige tomaten in dünne scheiben schneiden.:super:
mit dem brotmesser arbeite ich seit jahren täglich - ich hasse brotschneidemaschienen - und musste es nicht einmal schärfen oder abziehen.
wichtig ist auch die schnitttechnik (heilige rechtschreibungreform) und die unterlage.
wenn man mit wenig druck ziehend auf einer weicheren unterlage schneidet ist das sicher günstiger für die schnitthaltigkeit als mit viel druck auf einer marmorplatte rum zu rutschen :irre:
bernd
 
Vor liebloser Behandlung durch meine Mutter aus der Krimskrams-Schublade gerettet, Ebenholzgriff und Karbonstahl-Klinge aufgearbeitet: Ein Zwillings-Brotmesser, das meine Eltern 1940 zur Hochzeit bekommen haben leistet mit treue Dienste und schneidet wie Gift. Über den 800er Wasserstein gezogen, etwas rauher also, ist Brot, Panettone etc. kein Problem. Für den Rest der Familie habe ich aus Denkmalschutzgründen uneingeschränktes Benutzungsverbot erlassen. Ansonsten tummeln sich bei uns ein stumpfes Victorinox-Messerchen (das ich sowieso nicht leiden kann) und ein Satz WMF-Messer aller Größenordnungen, bei denen mir aber der Stahl zu weich ist. Nachschärfen ist die Regel, trifft aber bei der Herzallerliebsten nur auf sehr eingeschränktes Verständnis. Mein Traum: das Damast-Officemesser von Güde oder das K1 von Fällkniven. Nur gibt es leider niemanden, der mir das zum Geburtstag schenken mag.

Viele Grüße,
razoredge
 

Paco

Mitglied
Hallo Zusammen,

insbesondere in der Küche kann ein Messerfan seine Leidenschaft voll austoben. Hier gibt es ja immer viel zu schneiden und zu schnippeln!! Empfehlen kann ich hier wärmstens Messer der Fa. "Goldhamster". (bitte nicht lachen...) Echte Vollintegrale! Super schnitthaltig!!! Allerdings auch sehr, sehr teuer :mad: :angst:

Empfehlen kann ich auch die Profiküchenmesser von Dick! Manufaktum hat auch gute Messerchen.

Gruß Paco
 

Messermafia

Mitglied
@Paco:
Mein Gemüsebeil und das Officemesser habe ich bei manufactum.de gekauft. Die haben wirklich schöne Sachen! ;)

@Hayato:
Auf den Seiten von Dick habe ich mich gerade umgesehen. Ich glaube, ich bin Japanischer Messerfetischist. Da werde ich wohl eine Bestellung loslassen müssen ... Danke für den Tipp!!! :)

Bernd.
 

coolcat

Mitglied
Habe gerade zufällig gelesen, dass es bald eine neue Küchenmesserserie von Fällkniven geben wird. 3-lagiger Stahl (innen Carbonstahl, aussen Edelstahl).
Sehen interessant aus:

pp-alla-web.jpg
 

Miss Y

Mitglied
habe schon zwei Küchenmesser aus der Böker Titanum Serie verschenkt!!(natürlich an einen Messerfreak,der diese Qualität zu schätzen weiss)
einmal das mit der kristalliner Oberflächenoptik und einmal das mit 22,5cm Länge.
Bis jetzt sind die Messer einwandfrei scharf .
Selber benutze ich ein Keramikmesser von Böker, diverse dänische Meseer in allen Größen, mehrere japanische und ein japanisches Beil,ausserdem haben sich im Laufe der Zeit diverse kleine Messerchen angesammelt.Auswahl ist halt auch was Feines, aber trotzdem:
es ist wie mit den anderen Messern , mann kann nie genug haben, oder
 

LasterSepp

Mitglied
Guten Tag,
Da ich erst zwei Küchenmesser habe ,habe ich ein Auge auf diese hier geworfen:
www.fauna-messer.de
Schlacht- und Blockmesser No. 1711/12
Länge (Klinge/Gesamt): 310mm/460mm
konische Klinge aus hochwertigen C-Stahl mit feinst bearbeiteter Oberfläche für hohe Schneidhaltigkeit
Original Handabzug
Naturholzgriff mit 3 Alu-Nieten
Da ich in der Nähe wohne hole ichs mir vielleicht selber ab, kostet nur 14,33 Euro.:lach:
 
Wie es sich für einen testenden Redakteur einer Waffenzeitschrift gehört, verwende ich in der Küche alles, was schneidet (auch mich!).

Dazu gehören vom Borger-Filetiermesser von Zweibrüder (das Teil ist besser als der Ruf der Firma) ein No-Name-Japan-Messer (mit Schneide bis hinten hin, halte ich für sch**sse gefährlich), ein großes Zwilling (mit Metallgriff, der exzellent liegt).

An eher küchenfremdem Material seien genannt:
Ein großes Puma-Bowie
Alle Arten von Taschenmessern und Jagdmessern mit fingerlangen Klingen.

Warum?

Ich halte die Küche für das beste Testfeld, was man einem Allround-Messer zumuten kann. Da gibt's die tollsten Dinger - einmal Zwiebeln geschält und nicht gewaschen und dafür ein Muster auf der Klinge, wo jede japanische Härtelinie vor Neid erblaßt. Oder das große Kampfmesser, das Tomaten zermatscht, aber nicht zertrennt. Staudengemüse wie Sellerie, Möhren, Rettich o.ä. sind ebenfalls eine Herausforderung (an dem mir auch schon ein handelsübliches WMF directamente vor dem Griff abgebrochen ist).

Außerdem kann sich so der Wilde Mann in mir wenigstens ab und zu ausleben - Achtung Tomate, hier kommt die Machete!

Matthias

P.S. Hab ich schon erzählt, dass ich meine Küche demnächst rot streichen werde?
 

Armin II

Mitglied
Lastersepp, das Teil kriegst du ja in keine normale Küchenschublade rein...:D :D :D

Meiner Meinung nach ist das wohl genauso, dass die Leute die am wenigsten in der Küche tun der Meinung sind, dass das längste Messer wohl gerade gross genug für sie ist. Tatsache ist doch dass so extreme Klingenlängen in 90% aller Fälle wohl eher hinderlich als nützlich sind. Ich persönlich schau da mehr auf die Klingenbreite als auf die KLingenlänge, damit kann man dann nämlich mit der ganzen KLingenlänge schneiden ohne dass man mit den Fingerknöcheln ständig am Schneidbrett anstösst!
 
Armin II: Mit Deinem Plädoyer für eine "Rüstungsbegrenzung" bei der Klingenlänge muß ich Dir Recht geben. Für lange Klingen gibt es eigentlich nur zwei bzw. drei eingeschränkte Nutzungen, und zwar beim Fleischmesser (Braten schneiden)und beim Lachsmesser. Aber normalerweise benutzen wir Normalverbraucher (oder -esser) die nicht jeden Tag. Etwas anderes ist das Chefmesser, das (wie bei den Chinesen das Beil) trotz seiner imponierenden Größe dazu herhalten muß, auch feinere Küchenarbeiten durchzuführen. Für alles übrige ist mir etwas "Handliches" lieber.

Viele Grüße,
razoredge
 

Leonardo75

Mitglied
Fauna Messer

@Lastersepp: Mir gefallen die Messer von Fauna-Messer ehrlich gesagt nicht so gut. Der Handschutz ist mir zu weit nach unten durchgezogen. Dadurch kann man die Schneide in in jedem Bereich voll auf das Schneidbrett auflegen. Bei dem großen Messer spielt das aber sicherlich kaum eine Rolle, weil fast jedes Schneidbrett kürzer ist :).

Bei den Blockmessern würde ich auch auf die Dicke abgeben. Eines was ich mal in der Hand hatte war für ein Kochmesser sicherlich zu dick, damit wird das Schneiden in der Küche von harten Materialien (Möhren, Sellerie, usw.) dann zu anstrengend.
Für die grobe Fleischbearbeitung ist das nicht so wichtig.

Preislich liegen die Messer ja sehr gut, hast Du denn schon Erfahrungen mit den Messern gemacht?

Gruß Leo.
 
Zuletzt bearbeitet:
Güde mit Olivenholzgriff

Hallo,

ich habe neulich die Güde-Messer mit
Olivenholzgriff gesehen: wirklich todschick!:super: :super:

Dazu folgende Frage:
sind die anfälliger für Wasserschäden?
z.B. Quellen der Griffschalen
sind die Schwarzen Griffschalen auch aus Holz,
oder ist das irgendein Kunststoff.

Das Nonplusultra an Haltbarkeit sind wohl die Messer
der Serie Kappa. Wer hat da schon mit gearbeitet,
der eckige Griff sieht ein wenig Unhandlich aus.

Gruß,
Gonzo
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Also bei meinem GÜDE sind die schwarzen Schalen aus irgendeinem Kunststoff. Und klassisch hin oder her, es ist mir auch lieber. Ich schmeiss die zwar nicht in die Spülmaschine, aber ich muss mich halt nedd druem kuemmern. Holz sollte man pflegen, schliesslich will man die Teile ja Jahre/Jahrzehnte im Gebrauch haben. Jedes Holz quillt, wenn nicht stabilisiert ist, irgendwann - ob das jetzt in der Küche von grossem Belang ist - schliesslich legt man die MEsser nicht stundenlang ins Wasserbad - keine Ahnung. Kunststoff drauf und vergessen ;) Natürlich bleibts letztlich Geschmacksache.

Gruesse
Piter
 

Oliver

Mitglied
Bei dem ganzen Küchenmesserthread muss ich jetzt mal fragen ob hier jemand mir was über die Küchenmesser von Giesser sagen kann (Qualität, Preisklasse, etc.). Bei einer meiner letzten Motorradtouren ist mir aufgefallen, dass die ganz bei mir in der Nähe sind und auch noch Werksverkauf haben. Und da ich ein neues Kochmesser mit 20 cm-Klinge suche wäre das einen Versuch wert.

Gruß,
Oliver
 

LasterSepp

Mitglied
Hi,
Das Messer hat die beschriebenen Nachteile aber mit meinen Hocho würde\will ich kein Fleisch mit Knochen oder ein Hühnchen mehr zerteilen(Ausbrüche).
Mal sehen, noch hab ich es nicht.

P.s. 31 cm :hehe: :D :teuflisch Auf die grösse kommt es wirklich nicht an.
Mfg LasterSepp
 

Messermafia

Mitglied
Giesser

Hi Oliver,
wie weiter oben schon geschrieben, habe ich ein Brotmesser von Giesser. Habe dafür - ich glaube - so 50 DEM bezahlt. Ich habe es gekauft, weil der Holzgriff sehr gut in meinen Pianistenhänden liegt. Außerdem gefallen mir Holzgriffe einfach besser als Griffe aus Kunststoff. Und naß wird ein Brotmesser ja kaum. Verarbeitet ist das Messer IMHO gut. Die Klinge (sorry, bin kein Fachmann ;) ) ist aus einem Flachstahl, der in einer entsprechenden Aussparunng im Griff festgenietet ist. Also nix mit Integral, ...oder so etwas! Schneiden tut das Teil auch gut. Habe bis jetzt jedes Brot klein bekommen. Und wenn ich die Schublade aufmache, freue ich mich immer wieder, das Giesser Brotmesser zu sehen. ;)

Bis denn,
Bernd.
 

Messermafia

Mitglied
Olivenholzgriff

Hi Gonzo,
hast du zufällig einen Link für die Güde-Messer mit dem erwähnten Olivenholzgriff. Auf der Seite von Güde habe ich nix dergleichen gefunden. ;)

Danke!

Bernd.