Mitglied in der "Waffenlobby"

Bist Du Mitglied der "Waffenlobby"?

  • Ja,Mitglied im FWR

    Votes: 32 29.9%
  • Ja, Mitglied in einer anderen Organisation (welche)

    Votes: 7 6.5%
  • Nein,ist auch unnötig

    Votes: 36 33.6%
  • Nein,noch keine Organisation gefunden

    Votes: 36 33.6%

  • Total voters
    107
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Messerjocke2000

Mitglied
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770
Ich würde gern mal wissen, wer alles bzw Wieviele hier Mitglied im FWR oder in anderen Organisationen sind, die für Messer bzw gegen strengere Auflagen/Gesetze arbeiten.
Wenn andere Organisation, dann vielleicht mit Kontakt/Homepage um es den "Unentschlossenen" leichter zu machen.
Ich bin Mitglied im FWR!
 
Last edited:
Seit 1996 in der IWÖ, auch mal als Rechercheur oder Artikelverfasser. Wer jetzt noch nicht aufgewacht ist, der kann sich schon mal mit Spritzpistole & Plastikmesser anfreunden.

MfG

Cato
 
Ich hab mit "Nein, ist auch unnötig" gestimmt.
Ich glaub nicht mehr dran, dass man auf die Tour irgendetwas bewegen kann.
Heute bewegt ein Artikel in der Bild-Zeitung mehr als zig-tausend Demonstranten.

Zorro
 
Hi,
ich kann kaum glauben, daß es (bis jetzt) 25 % von Euch für unnötig halten, innerhalb einer "Waffenlobby" gegen Verschärfungen des Waffenrechts anzukämpfen.

Die Aussage, daß man auf diese Tour nichts bewegen kann, ist falsch.

Diejenigen, die die Entwicklung des neuen Waffengesetzes beobachtet haben, wissen genau, wie erbärmlich die Lage aller Waffenbesitzer ohne das Forum Waffenrecht wäre. Politiker und Beamte hätten uns schon längst über den Tisch gezogen. Und als Einzelner bewegt man wirklich nichts.

Gruß
Volker
 
Ich bin mir nicht sicher, ob Messersammler als solches in eine WAFFEN-Lobby (die Betonung liegt auf WAFFEN) gehören.

Servus achlais
 
Da Messer teilweise unter das WaffG fallen ,durch dieses verboten werden, und einige Messer auch Waffen sind ,denke ich das die "Waffenlobby" die einzigen sind, die sich wirkungsvoll für Messer einsetzen können.

Das ist auch sowas , was sich mE ändern sollte:
Das ständige gegeneinander der (Schuss)waffensammler, Jäger, Sportschützen usw.

Ich meine, alle "Aussenseiter" sollten zusammenhalten, da wir alle von Verboten betroffen sind, wenn das WaffG mal wieder verschärft wird
 
Original geschrieben von achlais
Ich bin mir nicht sicher, ob Messersammler als solches in eine WAFFEN-Lobby (die Betonung liegt auf WAFFEN) gehören.

Servus achlais

Ich bin mir sicher dass ich da definitiv nicht reingehöre.

Abgesehen davon dass sich eine "Waffenlobby" aus zu vielen Leuten zusammensetzt mit denen ich mich nicht gemein machen will, zu viele andere Ziele vertritt die nicht meine sind habe ich massiv was gegen jede Art von Lobbyismus und habe nicht vor, mich vor den Karren anderer Interessen spannen zu lassen.

Eine Organisation von Messerfreunden, die den Waffenaspekt sehr, sehr tief hängt und es schafft, mit guten Argumenten (die es aus dem Bereich der "Waffenlobby" natürlich auch gibt) statt mit Masse und Marktmacht zu arbeiten wäre was anderes.
 
Habe auch mit "nein" und "unnötig" gestimmt.

Die Messer, für die ich mich interessiere, sind keine Waffen (übrigens auch keine Kunstobjekte, dafür fehlt mir das Budget), sondern ganz einfach Werkzeuge.

Ich befürworte auch durchaus eine relativ restriktive Gesetzgebung in Bezug auf Schusswaffen und freue mich darüber, dass wir hier in Europa in dieser Hinsicht keine amerikanischen Verhältnisse haben.

Ich wäre also in einer Waffenlobby wohl nicht so gut aufgehoben ... :steirer: .

PS: Bittebitte, ich will keine von diesen endlosen Diskussionen über die Verbindung zwischen Waffenbesitz und Verbrechen lostreten, davon hatten wir schon mehr als genug, wenn man bedenkt, dass dies das MESSER-Forum ist.;)
 
Ich schliesse mich den Aussagen von Achlais und TacHead grundlegend an. Da ich meine Messer nicht als Waffen sehe, besteht für mich kein Grund mich einer Organisation anzuschliessen, die für mehr Rechte für Waffenbesitzer eintritt.

Ausserdem wird auch eine sogenannte Waffen-Lobby in Deutschland nichts erreichen, wenn wieder einmal ein paar äusserst hysterische und profilneurosengeschädigte Politiker beschliessen, der Existenz von ach-so-gefährlichen Taschenmessern den Kampf anzusagen. Damit lässt sich schliesslich jedes akute Gewalt-auf-Deutschlands-Strassen-Problem aus der Welt schaffen. Bei solchen Gelegenheiten finden sich in den entsprechenden lokalen Gruppierungen, Fraktionen, Parteien, Bundesbehörden und -nicht zu vergessen- den immer streng neutral berichtenden Medien immer genügend Nickemännchen, die an das Wohl der breiten Öffentlichkeit denken. Dagegen habe ich keine Chance!

Nein - ich bin kein Pessimist. Wenn ich mir die Gesetzgebung in anderen Ländern [z.B. Luxemburg] anschaue denke ich, dass wir in Deutschland noch gut dran sind. Gut - die Österreicher sind ein bisschen besser dran. ;)

Gruss
Andreas
 
@ge2r
OK, wenn du für eine restriktive Waffengesetzgebung bist,bist du bei FWR und ähnlichen wohl wirklich falsch.

Allerdings wird es irgendwann auch die Messer treffen, die keine Waffen sind.Siehe Holland,Luxemburg oder UK
@Musashi
Ist jetzt nicht böse gemeint, nur, wie DU deine Messer siehst, interessiert kein Sch***n,wenn irgendjemand meint, diese Art Messer ist doch ach so gefährlich oder das MEsserführen sollte doch allgemein verboten werden.
Das FWR ist sicher nicht das non plus ultra für Messerfreunde, aber es ist ein Anfang.Und wie gesagt, die Messer werden über das WaffG verboten.

Ich will nicht , das es hier so endet wie in UK!
Warum glaubst du denn wohl , sind die Gesetze in Österreich anders?
Weil es da andere Politiker gibt ?
Ich denke eher, weil es da eine starke "Lobby" gibt.
 
Original geschrieben von Messerjocke2000
[B...wie DU deine Messer siehst, interessiert kein Sch***n...[/B]

Das ist ja auch der Kern meiner Aussage. :hmpf:

Glaubst Du wirklich, dass es in Österreich "andere" Politiker gibt? Oder nur ein etwas anderes Problembewusstsein. Nicht das Messer als Gegenstand verletzt oder tötet, sondern der Mensch, der es führt. Das ist ja wohl keine neue Weisheit, aber warum werden hier in Deutschland wohl Springer, Butterflies und Faustmesser verboten? Weil man sie hier für die Grundlage der Gewalt hält. Diese Messer sind ja soooo martialisch und furchteinflössend.

Aufklärung ist gut und wichtig - eine organisierte Lobby für Messerbesitzer ist meiner Ansicht nach dabei aber nicht nötig. Wie gesagt - Waffen sind für mich etwas anderes.

Gruss
Andreas
 
Original geschrieben von Musashi
Ausserdem wird auch eine sogenannte Waffen-Lobby in Deutschland nichts erreichen, wenn wieder einmal ein paar äusserst hysterische und profilneurosengeschädigte Politiker beschliessen, der Existenz von ach-so-gefährlichen Taschenmessern den Kampf anzusagen. Damit lässt sich schliesslich jedes akute Gewalt-auf-Deutschlands-Strassen-Problem aus der Welt schaffen. Bei solchen Gelegenheiten finden sich in den entsprechenden lokalen Gruppierungen, Fraktionen, Parteien, Bundesbehörden und -nicht zu vergessen- den immer streng neutral berichtenden Medien immer genügend Nickemännchen, die an das Wohl der breiten Öffentlichkeit denken. Dagegen habe ich keine Chance!

Meine Bedenken bezüglich der Erfolgsaussicht solcher Versuche der Einflußnahme auf den Punkt gebracht. Das Thema Waffen, und jedes Messer ist auch eine Waffe, ist zu negativ emotionalisiert als daß die, von der breiten Öffentlichkeit bestenfalls als seltsam angesehene, Messerszene Gehör finden könnte. Allein die Unsinnigkeit der letzen Gesetzesänderungen (Verbote) zeigt dies.

Thomas
 
Ich habs ja schon mal an anderer Stelle die Anekdote gebracht, dass Altkanzler Kohl ständig ein Messer dabei hatte, weil er sich einen "deutschen Mann" nicht ohne Messer vorstellen konnte.

Ziel eines Engagementes ist neben dem Versuch der direkten Einflussnahme eben auch, das Messer als Kulturgegenstand wieder in den Alltag zu bringen. Dazu gehört der Vortrag eines Forumiten vor Jägern, dazu gehört der besuch bei der Messerbörse, auch wenn es nicht der Topact sein sollte (mir gefiels), dazu gehört ein Messer im Alltag zu führen.

Wenn es jemandem gefällt, sich so zu sehen: Du bist Kulturträger.
 
... nur, wie DU deine Messer siehst, interessiert kein Sch***n
Das kann schon sein.
Und wie werden *Messer* oder Messerbesitzer/-sammler/-macher dann ganz allgemein ohne die verbotenen Messertypen im FWR gesehen ? :rolleyes:

Vermutlich gibt es dort auch Hauptgruppen, wie Großkaliber-, Kleinkaliber- und Schwarzpulverschützen und natürlich Jäger, für die das Messer selbstverständlich ein Werkzeug ist.
Und was ist mit den anderen Leuten, die nicht zu den o.g. Gruppen gehören ? Wahrscheinlich mit Ausnahme der Schützen wird der "dumme" Rest unter "Messerfuzzi" oder "Messerstecher" einsortiert.
... Das FWR ist sicher nicht das non plus ultra für Messerfreunde, aber es ist ein Anfang.Und wie gesagt, die Messer werden über das WaffG verboten.
Es ist wohl eher gar nichts für "nur"-Messerfreunde, und ob ein Anfang, weis ich auch nicht so recht :rolleyes:
Die Diskussion gab es hier schon vor zwei Jahren, und sie ist schon im Vorfeld an den Begrifflichkeiten gescheitert.
Ich hatte schon mal das FWR-Anmeldeformular postfertig, nach dem 3. und 4. durchlesen fand ich dann immer noch nichts über Messer, nicht mal das Wort "Messer" am Rande, also in die Tonne damit.
Bevor man das FWR "überrollt", ohne Waffenbesitzer zu sein, würde mich interessieren, ob man dort als Minderheit einer Minderheit überhaupt gewollt, gewünscht oder geduldet ist, vielleicht haben die FWRler ja genug mit sich selbst zu tun, wer weis...

Wenn Ihr als Mitglieder schon angehört werden solltet, und über Eure Vorschläge geredet wurde/wird, kann man vielleicht noch mal darüber nachdenken, aber erst eintreten mit der Hoffnung, als Newbie Alles ändern zu können, funzt auch im Kaninchenverein nicht.
Solche Türen müssen von innen geöffnet werden, einrennen nutzt gar nicht.

Gruß Andreas
 
Zitat: "Und wie gesagt, die Messer werden über das WaffG verboten."

Was werden sie wohl ausbrüten wenn wir wieder mit den Fingern essen?
 
Last edited:
Hi,

ich hab auch das Problem, dass ich meine Messer nicht als Waffen ansehe und mich daher nicht von der "Waffenlobby" vertreten sehe.
Auch unsere Bögen und die Axt sehe ich nicht als Waffen an.
Leider mußte ich jetzt schon öfter feststellen, dass ich mit dieser Meinung ziemlich alleine dastehe. (Ausnahme bei Kanji im Wald)
Als meine Tochter ihr selbst gemachtes Messer nach den Sommerferien in der Schule zeigen wollte, mußte ein Erwachsener passend zur Stunde mit Messer kommen und sofort wieder weggehen.
Das Messer hat eine 4 cm lange Klinge.:lach: :lach:

Vieleicht muß ich doch umdenken.
 
Ich glaube ich werde dort beitreten. Auf jeden Fall besser, wie sich immer aufzuregen und sich alleine nur hilflos zu fühlen. In einer Demokratie kann man halt nur mit einer möglichst großen Gruppe etwas erreichen.
 
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