Solinger Jagdtaschenmesser

Und noch so ein doppelt verriegelndes Böker, wie Kanji es auch schon gezeigt hat:
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Heute kam was neues in Kanjis-Hirschhorn-Hort

Bei dem Messer bin ich mir nicht sicher
Ist es ein echter Solinger ein Teilsolinger oder ein Südeuropäer.
Ein Jaguar Jagdtaschenmesser mit Klinge Säge Aufbruchklinge und Korkenzieher
Die Klinge erinnert mich stark an das italienische Herbertzmodel.
Der Rest eher an ein solides Modell aus Solinger Fertigung.
Hier die ersten Bilder des noch komplett unaufbereiteten Messers.

Der Zustand ist sehr gut - voll allem die Fangriemenöse finde ich super.
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Hmmm ... ich meine, Jaguar ist aus Italien. Sehr schönes Stück! (y)
Man liest immer beides
😊
Es gibt in Solingen immer noch nen Hersteller von professionellen Friseurartikeln mit dem Namen Jaguar, der wohl „früher“ auch Messer hergestellt haben soll

Wenn ich mir den Rücken des Messers ansehe denke ich ganz klar Solingen, bei der Klinge Italien
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Definitiv kein Solinger Messer sondern italienischen Ursprungs.

Die 1932 gegründete Solinger Stalwarenfirma Karl Schmidt (inzwischen eine Tochterfirma von J.A. Henckels ZWILLING) war ausnahmslos als Scherenhersteller tätig und hat 1967 die Wortmarke „Jaguar“ für Friseurscheren eingeführt und kurz darauf auch als Firmenname verwendet.


Wenn ich mir den Rücken des Messers ansehe denke ich ganz klar Solingen, bei der Klinge Italien
@ kanji
Woran erkennt man am Rücken eines Taschenmessers“ganz klar“, dass es ein Solinger Produkt ist?

Grüße
cut
 
Hier mal eine kleine Aufreihung von Solinger Jagdklappern.
Zur Veranschaulichung der Patinabildund beim Hirschhorn über die Jahrzehnte.

Links ein erst rund 20 Jahre junges Exemplar von Rainer Morsbach.
Ganz rechts ein über 100 Jahre altes Adelsmesser von Anton Wingen.

Ich persönlich mag ja gut gealtertes Hirschhorn viel lieber.
Wie sind da eure Vorlieben?

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Ich mag's vom Rothirsch. Und gerne flach gearbeitet, ohne die klobige Ausprägung, die bei eher rezenteren Messer leider oft zu finden ist, und bei denen man schon die tieferliegenden, eher "schwammig-porös" aussehenden Strukturen des Horns sieht. Und wenn man dann noch ein Stück hat, das a) technisch in Ordnung bis gut ist und bei dem b) das Hirschhorn durch lange und/oder intensive Benutzung schon ein Stück weit geglättet ist (so wie bei dem sehr schönen Wingen ganz rechts!) - das möchte man dann fast nicht mehr aus der Hand legen ;)

@Quadrat Sehr schöne Reihe!
 
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