Moin
@Dimm
könntest du bitte mal erklären, wie du vorgegangen bist? Das würde mich interessieren.
Mein Vorgang:
Zuerst anschauen:
Grob abgeschätzt ist die Klinge symmetrisch. Die Flächen sind in der Realität nicht ganz flach, jedoch ohne grobe Fehler. Die Schleifspuren sind nicht tief und stellen keine Sollbruchstellen dar.
Nahezu grob fehlerhaft war die Stelle vor der Schleifkerbe: ein Überschliff von beiden Seiten, bereits relativ tiefgehend, nahezu kritisch.
Die Schneide ist vor dem Heft leicht S-förmig.
Vorgehen:
Zuerst die Schleifkerbe anbringen, möglichst nicht zu tief – mit einer Diamantfeile ohne Druck, danach mit einem Keramikstab nacharbeiten.
Anschließend die S-förmige Schneidenkontur beseitigen.
Danach schärfen (der vorherige Schliff war nicht schlecht, der Winkel stimmte bereits recht gut).
Im Anschluss mit dem Bogdan-Schleifgerät und Keramiksteinen von Shapton HR arbeiten: zuerst fast flach abtragen, danach noch flacher. Beim Abtragen der Defektschicht erfolgt der Materialabtrag zunächst sehr leicht, danach mit deutlich mehr Widerstand.
Beim Schärfen:
Ab Shapton HR 4000 gibt es kaum noch Abtrag. Hier kann man gegebenenfalls Naniwa Diamond 3000 verwenden, zum Schluss 6000 und 8000.