Ich habe bisher in die Diskussionen nicht eingegriffen, da das Forum ein Ort sein soll, wo sich die Mitglieder des Forums austauschen, und werde dies auch in Zukunft möglichst unterlassen. Nur wenn hier Dinge behauptet werden, die falsch sind, kann ich das so nicht stehen lassen:
Jedes einzelne Messer wird von mir kontrolliert. Bei "auffälligen" Messern mit breiter Scheidenfase messe ich nach. Ich habe bei der Kontrolle noch KEIN EINZIGES MESSER mit einer Dicke von 0.5 mm hinter der Wate in der Hand gehabt.
Es gab nur eine Ausnahme: die 24er KYOTOs. Die Sujihikis lagen teilweise bei bis zu 0.5 mm, und gingen ALLE zu Jürgen Schanz zum Ausdünnen. Die 24er KYOTO Kochmesser gingen auch alle zum Ausdünnen, weil sie die mit dem Hersteller vereinbarte maximale obere Toleranz (0.4 mm, gemessen 3 mm hinter der Wate) teilweise überschritten. Die Messer lagen beim Messpunkt 3 mm zwischen 0.38 und 0.45 mm, und direkt hinter der Wate zwischen 0.25 und und 0.3 mm.
Keines der aktuellen KYOTO-Pettys liegt auch nur annähernd bei 0.3 mm hinter der Wate. Selbst Exemplare mit einer breiteren Schneidenfase liegen kaum über 0.2 mm.
Natürlich schaut man bei Bestellungen von "Influencern" genauer hin, was man denen sendet. Handverlesen sind die Exemplare keinesfalls. Sie entsprechen einem guten Auslieferstandard.
Wie bei jeder Produktion gibt es Fertigungstoleranzen. Aber dünn geschliffene Klingen sind unser USP. Da schauen wir ganz genau hin. Auch die Messer am oberen Ende der Toleranz sind, gemessen am Solinger Standard (außer Herder), noch dünn.
Ich will ihrer Marke nicht schaden und habe mein Post nochmal gelesen und es impliziert eindeutig etwas, was ich garnicht so bedacht habe.
Das tut mir leid und ich habe ein ausführliches Edit hinzugefügt, weil es ohne die Zusatzinformation absolut in die Irre führt.
Also das abgebildete Messer vor dem Ausdünnen hat nichts mit dem Auslieferungszustand zu tun. Sorry, das hätte ich dazu schreiben müssen!
Vielleicht sollten wir aber vorher nochmal definieren was mit "über der Wate" gemeint ist.
Bei mir ist es die Breite des Schneiden-Dreiecks, also der Übergang der Schneidfase zur Primärfase.
Das ist tatsächlich nicht so leicht direkt zu messen, aber ich komm da selbst bei meinen viel schneidfreudigeren, absolut nagelgängigen Messern nicht unter 0,2mm.
Um die Culiluxe zum buckeln zu bringen braucht es schon deutlich mehr Druck und 0.3mm habe ich ziemlich sicher schon einmal gemessen. Deswegen bleibe ich bei meinen 0,3 ... 0,35 mm ich werde es aber erneut messen, ich spreche aber auch nicht nur von Petties, sonder nur noch von einem Petty und 3 Santokus.
Also das mit den 0,5 mm und 1,5mm++ Fasengröße tut mir leid, weil ich nicht erwähnt habe, dass das nicht der Auslieferungszustand war, aber bei den 0,3 mm bleib ich.
p.s.: wenn das ihre Standards sind, klingt das sehr gut und vielleicht hol ich mir in Zukunft doch nochmal welche oder vielleicht besser gleich eine geschanzte Version falls es das mal wieder gibt (von brauchen kann aber keine Rede sein).