Culilux Kyoto (die neue, zweite Messerserie von Culilux)

Geschnitten hat es Möhren dennoch leichter als ein Messer das bei 17-18° etwa 0,2mm über der Wate hatte.
Die Erfahrung habe ich auch gemacht: Man erreicht mit 10° Grundschliff je Seite und (optional) kleiner 17-18 ° Mikrofase durchaus eine merkliche Verbesserung des leichten Schnitts. Bei einer Klinge mit 0,3-0,4 mm über der Wate ergibt das durchaus Sinn, ehe man den Aufwand des Ausdünnens betreibt.

Apropos: Beim Ausdünnen reicht es bei den meisten Klingen aus, einen Bereich von ca. 1-2 cm über der Schneide zu bearbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe bisher in die Diskussionen nicht eingegriffen, da das Forum ein Ort sein soll, wo sich die Mitglieder des Forums austauschen, und werde dies auch in Zukunft möglichst unterlassen. Nur wenn hier Dinge behauptet werden, die falsch sind, kann ich das so nicht stehen lassen:

Die Schneidfase war auf der anderen Seite noch größer, also irgendwas zwischen 1,5 und 2mm groß. Da kommt man mit 10° Schleifwinkel nicht unter 0,5mm über der Wate weg und das hatte ich auch gemessen (definitiv Solinger Terrain)
Jedes einzelne Messer wird von mir kontrolliert. Bei "auffälligen" Messern mit breiter Scheidenfase messe ich nach. Ich habe bei der Kontrolle noch KEIN EINZIGES MESSER mit einer Dicke von 0.5 mm hinter der Wate in der Hand gehabt.

Es gab nur eine Ausnahme: die 24er KYOTOs. Die Sujihikis lagen teilweise bei bis zu 0.5 mm, und gingen ALLE zu Jürgen Schanz zum Ausdünnen. Die 24er KYOTO Kochmesser gingen auch alle zum Ausdünnen, weil sie die mit dem Hersteller vereinbarte maximale obere Toleranz (0.4 mm, gemessen 3 mm hinter der Wate) teilweise überschritten. Die Messer lagen beim Messpunkt 3 mm zwischen 0.38 und 0.45 mm, und direkt hinter der Wate zwischen 0.25 und und 0.3 mm.

Ich habe ziemlich schnell den Entschluss gefasst, das wird ein zukünftiges Schleifexperiment Opfer und hab gleich nochmal 2 Messer dort bestellt mit der Bitte um dünner Exemplare und ja die 2 neueren Messer liegen eher bei 0,3...0,35 über der Wate.
Keines der aktuellen KYOTO-Pettys liegt auch nur annähernd bei 0.3 mm hinter der Wate. Selbst Exemplare mit einer breiteren Schneidenfase liegen kaum über 0.2 mm.

Dass Forumsgrößen wie Du, Torsten Kluske und der Herr vom Spiegel auch ohne Aufforderung nur handverlesene Exemplare bekommen, da bin ich mir ziemlich sicher.
Natürlich schaut man bei Bestellungen von "Influencern" genauer hin, was man denen sendet. Handverlesen sind die Exemplare keinesfalls. Sie entsprechen einem guten Auslieferstandard.

Wie bei jeder Produktion gibt es Fertigungstoleranzen. Aber dünn geschliffene Klingen sind unser USP. Da schauen wir ganz genau hin. Auch die Messer am oberen Ende der Toleranz sind, gemessen am Solinger Standard (außer Herder), noch dünn.
 
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Ich habe bisher in die Diskussionen nicht eingegriffen, da das Forum ein Ort sein soll, wo sich die Mitglieder des Forums austauschen, und werde dies auch in Zukunft möglichst unterlassen. Nur wenn hier Dinge behauptet werden, die falsch sind, kann ich das so nicht stehen lassen:


Jedes einzelne Messer wird von mir kontrolliert. Bei "auffälligen" Messern mit breiter Scheidenfase messe ich nach. Ich habe bei der Kontrolle noch KEIN EINZIGES MESSER mit einer Dicke von 0.5 mm hinter der Wate in der Hand gehabt.

Es gab nur eine Ausnahme: die 24er KYOTOs. Die Sujihikis lagen teilweise bei bis zu 0.5 mm, und gingen ALLE zu Jürgen Schanz zum Ausdünnen. Die 24er KYOTO Kochmesser gingen auch alle zum Ausdünnen, weil sie die mit dem Hersteller vereinbarte maximale obere Toleranz (0.4 mm, gemessen 3 mm hinter der Wate) teilweise überschritten. Die Messer lagen beim Messpunkt 3 mm zwischen 0.38 und 0.45 mm, und direkt hinter der Wate zwischen 0.25 und und 0.3 mm.


Keines der aktuellen KYOTO-Pettys liegt auch nur annähernd bei 0.3 mm hinter der Wate. Selbst Exemplare mit einer breiteren Schneidenfase liegen kaum über 0.2 mm.


Natürlich schaut man bei Bestellungen von "Influencern" genauer hin, was man denen sendet. Handverlesen sind die Exemplare keinesfalls. Sie entsprechen einem guten Auslieferstandard.

Wie bei jeder Produktion gibt es Fertigungstoleranzen. Aber dünn geschliffene Klingen sind unser USP. Da schauen wir ganz genau hin. Auch die Messer am oberen Ende der Toleranz sind, gemessen am Solinger Standard (außer Herder), noch dünn.
Ich will ihrer Marke nicht schaden und habe mein Post nochmal gelesen und es impliziert eindeutig etwas, was ich garnicht so bedacht habe.
Das tut mir leid und ich habe ein ausführliches Edit hinzugefügt, weil es ohne die Zusatzinformation absolut in die Irre führt.
Also das abgebildete Messer vor dem Ausdünnen hat nichts mit dem Auslieferungszustand zu tun. Sorry, das hätte ich dazu schreiben müssen!

Vielleicht sollten wir aber vorher nochmal definieren was mit "über der Wate" gemeint ist.
Bei mir ist es die Breite des Schneiden-Dreiecks, also der Übergang der Schneidfase zur Primärfase.
Das ist tatsächlich nicht so leicht direkt zu messen, aber ich komm da selbst bei meinen viel schneidfreudigeren, absolut nagelgängigen Messern nicht unter 0,2mm.
Um die Culiluxe zum buckeln zu bringen braucht es schon deutlich mehr Druck und 0.3mm habe ich ziemlich sicher schon einmal gemessen. Deswegen bleibe ich bei meinen 0,3 ... 0,35 mm ich werde es aber erneut messen, ich spreche aber auch nicht nur von Petties, sonder nur noch von einem Petty und 3 Santokus.

Also das mit den 0,5 mm und 1,5mm++ Fasengröße tut mir leid, weil ich nicht erwähnt habe, dass das nicht der Auslieferungszustand war, aber bei den 0,3 mm bleib ich.

p.s.: wenn das ihre Standards sind, klingt das sehr gut und vielleicht hol ich mir in Zukunft doch nochmal welche oder vielleicht besser gleich eine geschanzte Version falls es das mal wieder gibt (von brauchen kann aber keine Rede sein).
 
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