Gefährliche Materialien/sonstige Gefahrenquellen in der Werkstatt

Landschafter

Premium Mitglied
Obendrein gibts das Petroleum auch noch parfümiert, für den ders mag...[/QUOTE]

Es gibt auch das altbekannte Ballistol. Zumindest laut hersteller völlig unbedenklich auf der Haut, wird sogar zum desinfizieren von Wunden bei haustieren empfohlen. Wie das dann beim einatmen der Aerosole ist weiß ich nicht. Sonst kann ich das Sinensis öl empfehlen (gibt es bei Dick), kann man sowohl zur Massage als auch zur Holz und Metallpflege (Rostschutz) hernehmen. Ist lebensmittelecht und geruchs- sowie geschmacksneutral
 

Goderich

Mitglied
Ich häng mich hier mal rein:

Ich habe neulich eine Feldesse erstanden, die ein deutlich erhöhtes Alter hatte (20-30 Jahre). Hier waren irgendwelche nicht identifizierbaren faserigen Dämm-/Dichtstoffe eingebaut, die offenbar extrem Hitzebeständig sind. Irgendwann kam mir ein sehr übler Gedanke: Asbest?

Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses inzwischen verbotene Zeug noch in einigen älteren Geräten, Öfen und ählichem, verbaut ist und man es in einigen Werkstätten antreffen kann.
Hat jemand eine Ahnung, woran man es erkennt?
 

Sven

Mitglied
Asbest erkennen
Wenn du den Verdacht hast das es sich um Asbest handelt, dann tausche es gegen Keramikfasermatten aus.

Die Entsorgung von Asbest geht eigentlich problemlos und günstig.
Dein Abfallentsorger kann dir mitteilen wo du es abgeben kannst und wie er es gerne verpackt hätte.
Wichtig gut luftdicht verpacken. Sonst hast du, neben der Gesundheitsgefährdung, bei der Anlieferung noch eine teure Zwangsreinigung deines Fahrzeug am Hals.

Ciao Sven
(Der genug Erfahrungen mit "Asbestos cementos" Platten gesammelt hat)
 

Goderich

Mitglied
Vielen Dank für den Link und die Tipps. Ich werd nochmal versuchen, die alten Schrauben zu lösen und die platte (könnte eine Asbestfaserplatte sein) dann entsorgen. Falls das unmöglich sein sollte werde ich sie zumindest Luft- und Faserdicht abdecken. Ersteres ist mir natürlich viiiiiiiel lieber!
 

Fauji

Mitglied
Nicht gut! Nicht selber anfassen oder damit rumhantieren! :argw: Dafür gibt es Spezialfirmen, die das Zeug (unter Verwendung von Schutzbekleidung) demontieren, abholen und entsprechend entsorgen.

Das weiss ich aus der Bekanntschaft, die einen alten Nachtspeicherofen entsorgen mussten.

Das Geld für die Spezialfirma ist gut investiert :super:

Gruß
FAUJI



Asbest erkennen
Wenn du den Verdacht hast das es sich um Asbest handelt, dann tausche es gegen Keramikfasermatten aus.

Die Entsorgung von Asbest geht eigentlich problemlos und günstig.
Dein Abfallentsorger kann dir mitteilen wo du es abgeben kannst und wie er es gerne verpackt hätte.
Wichtig gut luftdicht verpacken. Sonst hast du, neben der Gesundheitsgefährdung, bei der Anlieferung noch eine teure Zwangsreinigung deines Fahrzeug am Hals.

Ciao Sven
(Der genug Erfahrungen mit "Asbestos cementos" Platten gesammelt hat)
 

Sven

Mitglied
Dafür gibt es Spezialfirmen...
Es gibt für alles Spezialfirmen...
Mit lauter 4tages Lehrgangs "Spezialisten".
Schaut euch mal die Lehrgangsinhalte an und entscheidet selbst wieviel davon mit der eigentlichen Entsorgung zu tun hat.

Ich habe ja auch nicht davon geredet das völlig unbedarft auseinander zu rupfen:argw:
Entsprechender Atemschutz und Einweg-Anzug sind Pflicht.
Außerdem ist es immer eine gute Idee so etwas im Freien zu machen.

Ciao Sven
 

pocke210

Mitglied
Cocobolo - wie giftig ist der Staub?

Hallo,

freudestrahlend komme ich aus der Werkstatt. Bin schön weit gekommen mit dem Griff zu meinem ersten Messer. Cocobolo, toll gemasert. Nur hab ich einen Druck auf der Lunge und immer noch das gefühl, diesen Röstgeruch in der Nase zu haben. Also suche ich nach "Cocobolo, Staub, giftig" - und finde, dass das zeug als sehr unangenehm gilt. Freilich wusste ich vorher nichts davon und schliff munter ohne Atemschutz und Absaugung. Auf Holz oder Lieferschein standen ja auch keine Warnungen... ;)
Also die Frage: wie schlimm ist der Staub des Cocobolos denn nun? Hat jemand Erfahrungen?
 
Zuletzt bearbeitet:

pocke210

Mitglied
AW: Cocobolo - wie giftig ist der Staub?

So. Anruf beim Giftnotruf klärt auf (danke für den Link, Giovanni!): Cocobolo-Staub ist allergen. Wer Probleme mit Asthma und Allergien hat, sollte das Holz also nicht unbedingt schleifen, schon gar nicht ohne Atemschutz - und das gilt vor allem in geschlossenen Räumen (und eigentlich für alle Schleifaufgaben. Dussel-Ich...).
Wenn man dem Staub nicht oft und lange ausgesetzt war/ist, ist aber nichts Ernstes zu befürchten.
Er ist NICHT TOXISCH!

So, damit wäre auch ein klärender Thread entstanden... :super:
 

il.ja

Mitglied
Zum Thema Epoxydharz wurde schon am Anfang des Threads viel gesagt. Ich habe noch eine weitere Überlegung/Frage.

Zunächst trage ich schon bekannte Fakten zusammen: wenn man Epoxydharz und Härter in falschen Proportionen mischt, härtet der überschüssige Teil nicht aus. Egal was nun nicht ausgehärtet ist - Epoxydharz oder Härter - es ist auf jeden Fall ungesund/giftig beim Kontakt mit der Haut und geht auf die Leber (ich hoffe es ist richtig so). Selbst wenn man genau mischt, besteht beim Schleifen eine Atemmasken-Pflicht, da es nicht ausgehärtete Anteile gibt und man sie nicht im Körper haben willl.

Nun die Überlegung: hier im Forum habe ich schon ein oder zwei mal die Aussage gesehen, man würde den Epoxydharz nach Augenmaß mischen. Manchmal wird er auch so verwendet, dass er bei der Benutzung des Messers einen Hautkontakt hat, z.B. wenn er zum flicken größerer Löcher im Griff benutzt wird (...Man nehme die Epoxydharz-Härter-Mischung, füge Holzspänne hinzu, spachtle damit das Loch...). Die Frage ist: wenn man falsch zusammenmischt, wie gefährlich sind nicht aushärtenden Anteile beim ständigen (täglichen?!) Kontakt mit der Haut?

Besonders wenn man kein 50:50 - Mischungsverhältnis hat, verbunden mit kleinen angemischten Mengen und ungenauer Waage (z.B. 60:40-Mischungsverhältnis, insgesamt 5g, abgewogen mit einer Küchenwaage mit 1g-Messeinheit), bekommt man sehr schnell ein stark abweichendes Mischverhältnis. Ab welcher Abweichung wird es richtig gefährlich?

Was pasiert, wenn man gänzlich falsch zusammengemischt hat - kann der nicht ausgehärtete Anteil im Laufe der Zeit durch das Holz hindurch diffundieren (bzw. die gefährlichen Inhaltsstoffe? Durch die Latex-Handschuhe gehen sie ja wie nichts durch)? So eine Mischung wäre dann selbst in dem Fall gefährlich, wenn man keinen direkten Hautkontakt mit dem ausgehärteten Kleber hat.

Manch einem wird das ganze wahrscheinlich paranoid erscheinen, aber ich habe viele Jahre lang - hauptsächlich aus Unwissenheit - einiges berührt, eingeatmet oder verschluckt, was man nicht berühren, einatmen oder verschlucken darf. Damals hätte ich einige der wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen ebenfalls als paranoid betrachtet (zum Glück weiß ich es inzwischen besser :)). Inzwischen lautet mein Moto - wenn es um Sicherheit geht: "besser Vorsicht als Nachsicht".
 
Zuletzt bearbeitet:

il.ja

Mitglied
Inzwischen habe ich selbst eine Antwort auf die obere Frage gefunden. Dazu habe ich einen kleinen Versuch gemacht: ein schmales Abfallstück Holz genommen, ein Loch gebohrt, etwas Epoxydharz und Härter reingegossen (ohne zu vermischen) und dann das Loch abgeschlossen. Schon nach ein paar Stunden sind auf der Außenoberfläche etwas dunklere Flecken entstanden, also geht das Zeug ohne Probleme durch das Holz.
http://i751.photobucket.com/albums/xx159/il_ja/Epoxydharz/versuch.jpg
(das Holz war zuvor komplett weiß, so wie am unteren Ende)

Moment mal!!!! Harz und Härter waren ja nicht vermischt, vielleicht würde es dann anders aussehen, selbst wenn die Proportionen nicht stimmen!!!! Leider NEIN. Vor ca. 6 Wochen habe ich zwei Griffe gemacht und den Kleber nach Augenmaß zusammengemischt. Ungefähr 2-3 Wochen nach dem Verkleben sind auf den Oberflächen kleine dunkle Flecken aufgetaucht, die mit der Zeit stets gewachsen sind. Dadurch bin ich zum Grübeln gekommen, ob beim falsch vermischten Epoxydharz etwas durch das Holz dringen kann (ich habe es absichtlich nicht bei der Frage erwähnt, da sonst viele Vermutungen geäußert wären und ich schauen wollte, ob jemand etwas konkretes weiss). Auf diesem Bild kann man sehen wie die Griffe momentan aussehen
http://i751.photobucket.com/albums/xx159/il_ja/Epoxydharz/Griffe_durchdiffundiert.jpg
(zur verdeutlichung: alle dunklen Flecken auf dem oberen Griff sind später aufgetaucht, anfangs war der ganze Griff in einheitlicher helleren Farbe. Auf dem unteren Griff habe ich einen der Flecken eingekreist, weil man die Flecken sonst mit dem Holzmuster verwechseln kann. Die meisten Flecken befinden sich hier in der Klingennähe. Die Griffe werde ich wohl neu machen müssen :(. )

Also, beim vermischen von Epoxydharz und Härter muss man wohl pedantisch auf die richtigen Proportionen achten. (Und damit ich nicht jedes mal 10 mal mehr anmische als ich brauche, besorge ich mir eineWaage mit 1/100 g Genauigkeit:).)
 
Zuletzt bearbeitet:

Sammael

Mitglied
Ahoi,

hätte auch noch ein paar Sachen die wichtig wie interressant sind.

Zum Thema Asbest, ist heut zu Tage immer noch viel anzutreffen. Bei leichtgebundenem Asbest, wie z.B. die alten Fasermatten (Dichtringe in der Schmiedeesse) sollte Vorsicht geboten sein, da die Fasern sich schnell lösen können (folglich Atemschutz). Das Zeug was bei euch vielleicht noch auf dem Dach liegt oder als Außenfassade am Gartenhäuschen fest geschraubt ist, ist zementgebundener Asbest, solange man diesen nicht schleift oder trennt, absolut ungefährlich, also keine Panik. Jeder Wertstoffhof nimmt das ungeliebte Mineral. Kostet ca. 70€/100kg (Stand letztes Jahr).
Die Entsorgung kann jeder selbst machen, nur die Bearbeitung ist Fachsache).


Kleiner Tip beim Verdünnen von Säuren: Erst das Wasser ist klar; bei stärker konzentrierten Säuren ist zu empfehlen das Gefäß seitlich anzukippen und die Säure an der Gefäßwand ins Wasser laufen zu lassen, da Vitriolöl (98% Schwefelsäure) zum Beispiel spritzen kann, wenn man es auf die Wasseroberfläche tropft. Am besten Bechergläser für das Labor verwenden, da Schwefelsäure schon beim Mischen mit Wasser heiß wird, was nicht jedes Glas mit macht.

Handschuhe schön und gut, allerdings wenn ihr Holz (egal ob allergen oder giftig) sägt, schleift und dreht, lasst die Dinger aus. Der Handschuh kann sich in den rotierenden Teilen verfangen und das endet schmerzhaft. Glaubt mir, ein sauber abgetrennter Finger ist besser als der halbe Arm in der Kreissäge. Selbiges gilt natürlich für die Bearbeitung von Metallen mit Flex, Bohrmaschiene und Schleifgeräten.

Bei der Bearbeitung von nickelhaltigen Stählen und Reinnickel (z.B.Damastklingen mit besonders silbern wirkenden Anteilen) Allergiegefahr, soll heißen, wenn die Exposition mit dem Allergen Nickel hoch genug ist (beispielsweise beim reichlichen Einatmen von Schleifstaub), dann bekommt man eine Allergie, die man behalten darf und mit etwas Glück gleich die ersten Auswirkungen wie Hautausschlag und Atemnot.

Beim Schmieden liegt mal schnell einiges auf dem Schmiedetisch, was da nicht hingehört. Ich denke da an kleine Reste Buntmetall und andere Dinge, die beim nächsten Einsatz mit ein wenig Koks zusammen den Weg ins Feuer finden und anschließend bei 1200 Grad schlicht weg verbrennen und schließlich als giftiges Metalloxid den Weg in die Lunge finden. Bei Messing z. B. kommt man dann in den Genuss von Zinkoxid(giftig) und Kupferoxid(gesundheitsschädlich).

Na dann, frohes Schaffen.
 

Emscherpirat

Mitglied
Kleiner Tip beim Verdünnen von Säuren: Erst das Wasser ist klar; bei stärker konzentrierten Säuren ist zu empfehlen das Gefäß seitlich anzukippen und die Säure an der Gefäßwand ins Wasser laufen zu lassen, da Vitriolöl (98% Schwefelsäure) zum Beispiel spritzen kann, wenn man es auf die Wasseroberfläche tropft.

Dazu die Eselsbrücke: Erst das Wasser, dann die Säure sonst passiert das Ungeheure.
 

MythBuster

Mitglied
zu Beitrag #92 von il.ja:

wenn man die Komponenten von Epoxidharz-Klebern abwiegt, sollte man bedenken, dass das Massemischungsverhältnis (im Allgemeinen) nicht dem Volumenmischungsverhältnis entspricht. Das liegt natürlich an den unterschiedlichen Dichten von Binder und Härter, die vom Hersteller so optimiert sind, dass man sie bequem nach Volumen abmessen kann, also z.B. bei UHU Endfest 300 1:1 (Volumen). Dies entspricht nach UHU-Datenblatt S.8 100:80 Masseanteilen (Binder:Härter). Man kann aber auch 100:50 mischen (selbe Seite Diagram rechts)...

Gruß

MythBuster
 

FGP

Mitglied
Ich kenn mich bisschen mit der Problematik aus & muss sagen alle machen Fehler mit dem Umgang von Gefahrenquellen ...

Nicht nur Hölzer, Metall, Mineral- oder Fasermaterial sind als Staub gefährlich!!
Bei der Bearbeitung wird in kleinen Räumen oft ohne Hörschutz gearbeitet. Bitte verwendet bei solchen Arbeiten immer den passenden Hörschutz. Dieser Schaden ist nicht spür oder hörbar & deshalb so gefährlich.
Weiter muss auf alle Lösungsmittel, Säuren & Beizen hingewiesen werden. Der Umgang mit diesen ist gerade im Hobbybereich oft fahrlässig. Wer hat schon die passenden Handschuhe?? Einige lösen sich regelrecht auf. Und die Pflege der Hände wird auch unterschätzt. Es sind die wichtigsten m² Haut die ein Mensch hat.
Lappen mit Leinenöle oder anderen Sachen in Blechdosen aufbewahren. Um eine Selbstentzündung zu vermeiden.
Lösungsmittel & andere flüssige Gefahrenstoffe immer in geeignete Behälter geben (Säurefest / Lösungsmittelfest). Und Bezeichnung nicht vergessen!!! (Wenn was passiert ist es gut zu wissen was es ist.....) Und bitte keine "Mineralwasserflaschen" zur Lagerung benutzen.
Eine gute Belüftung ist nicht nur am Arbeitsplatz sondern auch am Lagerplatz zu sorgen (Explosive Dämpfe können sich sonst sammeln). Die Einhaltung der Lagertemperatur für die verschiedenen Stoffe ist auch einzuhalten (Gartenhütte im Sommer).
Auch sind alle Gefahrstoffe gut zu verschließen! Auch wenn keine Kinder im Haushalt sind. Es kann immer mal Besuch kommen oder das Kind vom Nachbar in den falschen Keller schaut.
Eine große Gefahrenquelle sind auch Hobbybastler die auf Profimaterial zurückgreifen. Viele Stoffe sind nur für die Industrie zu bekommen, weil sie eine sehr hohe Konzentration besitzen.
Also immer den Beipackzettel lesen ob bestimmte Sachen eingehalten werden. Und öfter mal "Aussortieren" und richtig Entsorgen.

Die Gefahr sind die Stoffe die nicht sofort wirken oder bemerkt werden!!!!
 

MathiasMTK

Mitglied
Unlöschbarer Thermitbrand in der Werkstatt :eek:

aufgrund eines aktuellen Feuerwehreinsatzes bei uns in der ecke:
Eisenzunder vom Schmieden zusammen mit Aluminiumspähnen von anderen Fertigungsprozessen gibt ein verzügliches Thermit, wenn es gemischt wird...
im aktuallen fall wurde beides zusammen in der werkstatt zu einem Häufchen zusammengekehrt, vermischt mit Schleifstaub und sonstigem Werkstattdreck...insgesammt villeicht ein halber putzeimer voll.
Schweissperlen vom Elektrodenschweissen setzten dan alles in Brand...
Die Reaktion kann nicht gestoppt werden, wasser führt zur Dampfexplosion...
Das Abdecken mit trockenem Sand ist die sicherste Metode.
Das entstehende, flüssige eisen frass sich 8-10 cm in die bodenplatte der werkstatt (Zementestrich) und konnte erst nach tagen mittels boschhammer entfernt werden :super:
mfg: mathias
 

marvvin

Mitglied
Die Menge machts

Hallo Leute,

mal ehrlich: seid Ihr euch im Klaren, dass es Leute gibt die 8 Stunden am Tag 5 Tage die Woche Segelboote o.ä. laminieren und dabei das Epoxy Fässerweise verbaut wird?
Ich persönlich sehe das so: Einmal ist meist nicht das Problem, auf Dauer dann eben schon. Alle 3 Tage 20 Gramm Epoxy verarbeiten empfinde ich als eher harmlos.

Eher sehe ich das Problem bei hochlegierten Stählen trocken am Bandschleifer. Nach Berufsgenossenschaft ist hier Absaugung UND Atemmaske angesagt. Macht das irgendwer?

Grüsse M.Sachs
 

jpostlma

Mitglied
ich hätte eine Frage bezüglich der Absaugung von Holz-, Knochen-, Stahl-, Buntmetallstaub/späne usw...

wäre es möglich dafür einen handelsüblichen Nass-Staubsauger (eines bekannten Hochdruckreinigerherstellers ;-) ) zu verwenden?
damit könnte man ja theoretisch alles was an staub herumliegt im wasser filtern ohne das z.B. Funken Holzstaub entzünden, oder?

oder gäbe es Probleme mit der Entsorgung dieses "Cocktails"?

Danke jetztschon für Antworten :)
 

Goderich

Mitglied
Filtert dieser Staubsauger in Wasser oder kann er lediglich Wasser saugen? Grundsätzlich besteht für den Hobbybedarf wohl kein Problem, ich nutze auch gerne einen normalen Staubsauger als Abzug für das Gröbste. Meiner Erfahrung nach gibt es auch kein Problem mit kleineren Funken, wobei ich das nicht an dem Funkenstrahl einer Flex testen würde.

Entsorgung:

Dein Entsorger hat bestimmt Informationen für Dich, was in die Tonne darf und was nicht. Von zweiterem sollte man vermutlich ohnehin besser die Finger lassen.
Um Deinen Abfluss zu schonen könntest Du die Brühe beim Entsorgen durch einen Kaffeefilter seihen und die Feststoffe gesondert in die Tonne geben.