Simon Herde Schärfsystem - "Hands on"

Fürs zu mir hin schärfen wären etwas längere Führungsstangen sehr hilfreich, mir ist das am System sonst zu kurz vom weg. Daher wird’s von mir weggeschoben.

Freihand schärfe ich mitlerweile ausschließlich zu mir hin, mit handwechsel. Lustigerweise wird’s mit links derzeit besser, da ich’s neu lernen musste und daher auf alles genau geachtet habe. Mit rechts hab ich mir eine wohl antrainierte Drehung und damit winkelveränderung erst wieder abtrainieren/ umtrainieren müssen.

Das wäre natürlich schön am System zu üben so wegen muskelgedächtnis. Wollte Simon mal anschreiben und fragen ob ein Wechsel der Carbonstangen möglich wäre. Ist dann zwar nicht mehr so kompakt, aber das Schärfen wäre dann vom Bewegungsablauf immer gleich.
 
Fürs zu mir hin schärfen wären etwas längere Führungsstangen sehr hilfreich, mir ist das am System sonst zu kurz vom weg. Daher wird’s von mir weggeschoben.

Freihand schärfe ich mitlerweile ausschließlich zu mir hin, mit handwechsel. Lustigerweise wird’s mit links derzeit besser, da ich’s neu lernen musste und daher auf alles genau geachtet habe. Mit rechts hab ich mir eine wohl antrainierte Drehung und damit winkelveränderung erst wieder abtrainieren/ umtrainieren müssen.

Das wäre natürlich schön am System zu üben so wegen muskelgedächtnis. Wollte Simon mal anschreiben und fragen ob ein Wechsel der Carbonstangen möglich wäre. Ist dann zwar nicht mehr so kompakt, aber das Schärfen wäre dann vom Bewegungsablauf immer gleich.

@Kohlkarl

Bitte hilf mir, dein Problem zu verstehen! Egal, ob du auf dich zu oder von dir weg schleifst: du hast einen Stein von ca 200 mm Länge vor dir, den du mit der Länge des Auslegers problemlos bestreichen kannst (und noch etwas mehr), egal, in welcher Richtung du schleifst. Wenn man die Klinge in nebeneinander gesetzten Hüben bearbeitet oder die Schleifbewegung etwas anpasst (genügend Bewegungskomponente längs zur Klinge) kann man auch sehr lange Klingen schärfen, auch auf kleineren Steinen. Ich habe es mit einer Machete von 35 cm getestet.

Da ich normalerweise von mir weg schleife, habe ich es eben mal mit einem 24-cm-Gyuto und dem Schleifen auf mich zu ausprobiert. Geht problemlos (wenn man mal von der für mich ungewohnten Bewegung absieht). Ich kann das Problem, das durch einen längeren Ausleger gelöst werden soll, nicht nachvollziehen.
 
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Ich kann das mit den Carbonstangen durchaus nachvollziehen. Es könnte daran liegen, wie das Messer gehalten wird.Ich hätte auch gerne etwas Längere Stangen, aber bislang funzt es recht gut. Im vergleich zum Nowi Pro ist die dortige gelenkmechanik etwas besser bei längeren Steinen. Ich habe Steine mit 25 cm länge, nicht viele aber einige. Ich schleife zu mir hin, dabei Halte ich das Messer im 45 Grad winkel, also schräg zu mir. Den Fasenwinkel übernimmt das system, ich führe nur das messer.
 
Moinsen aus dem Norden,
Ich habe nun auch mein System erhalten und heute ausprobiert. Folgendes habe ich gelernt nach Benutzung.

1. Es macht unheimlich Spaß damit zu hantieren. Es ist alles ziemlich selbsterklärend. Wirklich sehr durchdacht.

2. Meine Freihandergebnisse sind nicht schlecht aber mit dem System ist es um einige Nummern besser was ich mir folgend erkläre.
- Mein antrainierter Winkel (durch einen Holzkeil) ist viel zu steil. Ich schätze anhand des eingestellten Systemwinkels bei 20-22°.
- ungewollte Winkelabweichung beim Schleifen freihändig. Ich habe das immer versucht zu kompensieren indem ich einen etwas niedrigeren Winkel angesetzt habe dennoch war es wohl verkehrt. Gut scharf waren/sind die Messer auch, aber mit dem System, wie gesagt, deutlich besser

Alles in allem werde ich ab jetzt nur noch mit System schleifen, da die Ergebnisse so deutlich besser sind und ich denke sogar noch besser werden.

Ich bin total geflasht und unendlich froh, dass ich nun endlich ein System habe, wo ich meine vorhandenen Steine nutzen kann. Alle anderen Türme sind für mich unerschwinglich und es wäre nicht zu rechtfertigen einen so hohen Preis zu bezahlen ( auch wenn die Preise denke ich angemessen sind), um meine 5 Messer scharf zu halten.

Tante Edi: vergessen zu schreiben. Vielen Dank an Simon, sich so ein tolles System ausgedacht und gebaut zu haben. Auch vielen Dank an den netten Kontakt und die ganze Kaufabhandlung.
 
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@Kohlkarl

Bitte hilf mir, dein Problem zu verstehen! Egal, ob du auf dich zu oder von dir weg schleifst: du hast einen Stein von ca 200 mm Länge vor dir, den du mit der Länge des Auslegers problemlos bestreichen kannst (und noch etwas mehr), egal, in welcher Richtung du schleifst. Wenn man die Klinge in nebeneinander gesetzten Hüben bearbeitet oder die Schleifbewegung etwas anpasst (genügend Bewegungskomponente längs zur Klinge) kann man auch sehr lange Klingen schärfen, auch auf kleineren Steinen. Ich habe es mit einer Machete von 35 cm getestet.

Da ich normalerweise von mir weg schleife, habe ich es eben mal mit einem 24-cm-Gyuto und dem Schleifen auf mich zu ausprobiert. Geht problemlos (wenn man mal von der für mich ungewohnten Bewegung absieht). Ich kann das Problem, das durch einen längeren Ausleger gelöst werden soll, nicht nachvollziehen.

@Caligula Minus hat es ganz gut beschrieben.

Freihand halte ich das Messer im 45 grad Winkel und manchmal auch etwas mehr. Das würde auf dem System, zu mir hin, für eine sehr kurze Nutzfläche auf dem Stein hinauslaufen. Der gesamte Bewegungsablauf wäre damit auch anders. Von mir weg habe ich ja den zusätzlichen Überhang an der Schiene nach vorne, daher ist das System perfekt dafür. Nutze es so wie in Simons Videos und die Ergebnisse sind absolut perfekt. Bin ja auch äußerst zufrieden damit, sollte keine generelle Kritik sein! Gestern kam das System bei einem Freund an und wir haben eine stundenlange Schärfsession mit diversen Steinen (synthetisch und Natur) gemacht. Innerhalb von Minuten hatte er sich eingearbeitet. Ergebnisse waren top!
Längere Stäbe würden einen flexibleren schärfvorgang erlauben, aber natürlich auf Kosten der Kompaktheit. Wenn sie sich „einfach“ austauschen lassen würden, wäre es bestimmt ein interessantes Feature für einige Anwender.

Eine Sache ist uns (mir bereits seit den ersten Nutzungen des Systems) aber doch aufgefallen. Habe das glaube ich irgendwo hier im Strang schonmal erwähnt: eine Möglichkeit für fixe Winkel wäre absolut genial.

Ich denke es wäre auch relativ einfach umsetzbar. Eine Art Keil, welcher in den Bereich eingesetzt werden kann, welcher sich durch drehen der Stellschraube öffnet und schließt. Man würde „aufschrauben“ (großer winkel) und dann einen Keil, welcher sich am Gewinde „einhackt“ (um verrutschen zu verhindern, grob gesagt wie so ein u Profil) einsetzen. Dann zuschrauben bis der Keil die Last der Schraube nimmt (wenn ich es richtig sehe, ist die Zugkraft der federn für die anzugskraft verantwortlich und das Ende der Stellschraube liegt nur auf?). Dies dürfte keine Schäden am System verursachen und würde einen schnell reproduzierbaren Winkel ermöglichen. Ohne jedes Mal messen zu müssen und wahrscheinlich aufgrund der Messungenauigkeit der digitalen Winkelmesser wäre es mit Keil jedes mal gleich und sehr schnell einzustellen.
 
Die Idee mit dem Keil ist nicht schlecht, wenn es immer die gleichen Messer sind. Bei unterschiedlichen Messern ist dieser Keil m.E. keine gute Lösung. Da muß man messen. Ob man durch einsetzen einer anderen Rändelschraube mehr als etwa 22,5 grad hinbekommt, weis ich nicht.Eventuell könnte Simon dazu etwas sagen.
Alternativ einen anderen Magnethalter, der einen größeren winkelbereich abdeckt. Natürlich gegen bezahlung als Zubehör, nicht kostenlos.
 
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Moin zusammen,
ich wollte auch nochmal kurz etwas zum Thema länge der Stäbe sagen. Ich denke es wurde hier schon ganz gut beschrieben:
Freihand halte ich das Messer im 45 grad Winkel und manchmal auch etwas mehr. Das würde auf dem System, zu mir hin, für eine sehr kurze Nutzfläche auf dem Stein hinauslaufen. Der gesamte Bewegungsablauf wäre damit auch anders. Von mir weg habe ich ja den zusätzlichen Überhang an der Schiene nach vorne, daher ist das System perfekt dafür. Nutze es so wie in Simons Videos und die Ergebnisse sind absolut perfekt. Bin ja auch äußerst zufrieden damit, sollte keine generelle Kritik sein! Gestern kam das System bei einem Freund an und wir haben eine stundenlange Schärfsession mit diversen Steinen (synthetisch und Natur) gemacht. Innerhalb von Minuten hatte er sich eingearbeitet. Ergebnisse waren top!
Längere Stäbe würden einen flexibleren schärfvorgang erlauben, aber natürlich auf Kosten der Kompaktheit. Wenn sie sich „einfach“ austauschen lassen würden, wäre es bestimmt ein interessantes Feature für einige Anwender.
Wenn man die Klinge in der falschen Richtung relativ zum Stein dreht, verbraucht man einen sehr großen Teil der Länge der Arme um die Länge der Klinge auszugleichen. Das lässt sich einfach beheben, indem man die Klinge in die andere Richtung dreht. Von daher geht es wirklich nur darum, ggf. die Technik vom Handschärfen 1-zu-1 auf das System übertragen zu können. Angesichts der Nachteile von längeren Stangen (weniger Kompaktes System, Verlust an Steifigkeit in der Führung), habe ich nicht vor eine Variante mit längeren Stangen anzubieten. Ein Austausch wäre auch nicht ohne weiteres möglich, da die Stangen verklebt sind.
Es ist zudem sehr einfach die angepasste Schärftechnik auf dem System zu lernen. Da man nicht den Winkel halten muss geht es wirklich nur darum den Bewegungsablauf flüssig hinzubekommen.

Zum Thema feste Winkel: Eine Führung mit festen Winkeln wird es voraussichtlich nicht geben. Hier halte ich die funktionelle Einschränkung für zu groß. Wenn nur ein fester Winkel gewünscht ist, kann das System einfach auf diesen eingestellt werden. Die Winkelverstellung hält den eingestellten Winkel problemlos auch über lange Zeiten.
Eine Lehre zum einstellen verschiedener Winkel, wie sie @Kohlkarl beschrieben hat, finde ich hingegen eine sehr gute Idee. Ein ähnliches Konzept habe ich bereits in Arbeit.

Vielen Dank auch für die netten Reviews und ausführliche Diskussion in den letzten Wochen!

Viele Grüße
Simon
 
Es macht unheimlich Spaß damit zu hantieren. […] Ich bin total geflasht und unendlich froh, dass ich nun endlich ein System habe, wo ich meine vorhandenen Steine nutzen kann. Alle anderen Türme sind für mich unerschwinglich und es wäre nicht zu rechtfertigen einen so hohen Preis zu bezahlen
Volle Zustimmung.

Wenn einem wirklich mal die Säule im Weg sein sollte, kann man den Stein einfach weiter links oder rechts hinlegen statt in die Mitte der Grundplatte. Dann kommt man mit der Spitze der Klinge locker an der Säule vorbei.

Ich wechsle auf die andere Hand, um beide Seiten mit der Klinge zu mir hin zeigend zu schleifen (so wie Torsten hier). Für mich ist es so einfacher mit den Fingerspitzen den Druck auf die Schneide zu kontrollieren, als wenn ich dafür über die Klinge greifen muß.
 
Genau so schleife ich schon immer meine Messer, eine Seite rechte Hand, andere linke. Mir war es wichtig, dass das System dies auch unterstützt und habe deshalb vorher nachgefragt.
 
Hallo Simon,
komme mit deinem System sehr gut klar, einen Halter mit festem Winkel würde ich nicht kaufen, auch wenn ich eigentlich fast alles auf einen Winkel schleife.
Länger Stäbe brauche ich auch nicht das würde das ganze System vermutlich wesentlich größer und schwerer machen.
Die Aufnahme verstellt sich bei mir bisher auch nicht von selber.
Zur Winkelfindung habe ich eine Viertelstunde investiert und mir ein paar Winkelkeile geschnitten. ( Ok ich hab ein sehr genau Formatkreissäge in meiner Werkstatt stehen)
Dies Keile lege ich auf die Grundplatte, verstelle anschließend die Schräge der Messeraufnahme bis dies passt.
Man muss mit diesen Keilen auch keine Grundplatte ausrichten sollte immer passen.
( Hoffentlich klapp das jetzt mit den Bildern :eek:)

DSCF7406.jpg


DSCF7409.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
@Keram:
Einfach Beitrag bearbeiten, Buchstabensalat entfernen und Bilder extern irgendwo hochladen. Google ist hier nicht unbedingt ratsam. Dann haben alle etwas von Deinen Bildern.
 
Habe bereits vor Weihnachten mein System von Simon erhalten (Kommunikation war übrigens einwandfrei), es mir aber selber dann doch erst zu Weihnachten geschenkt und nicht direkt benutzt. Qualitativ macht es einen super Eindruck auf mich - ich kenne aber keinen anderen Schleifturm und kann deshalb nicht vergleichen. Finde den aufgerufenen Preis aber mehr als in Ordnung. Aufbau ist flott gemacht und schnell erledigt.

Habe das System dann heute mit Ruhe in den Erstbetrieb genommen, mein Culilux Kyoto Petty hatte einen dringenden Grundschliff nötig..... Habe dann mit meinem Shapton 320 mit ein paar Zügen begonnen und habe mit Chocera 1000 und 3000 weitergemacht, zwischendurch immer Grad mit Korken und Leder entfernt. Mit der Lupe war die Schneide auch schön poliert und der Fortschritt zu sehen. Die Schneide ganz vorne selber glich aber einer absoluten Mikrosäge. Keine Ahnung was falsch lief, für mich heißt es jetzt nochmal ran an die THeorie. Da zu Weihnachten aber auch das Buch von @Besserbissen unterm Baum lag, habe ich ja genug Lektüre!
Mal sehen was ich herausfinde, morgen gehen die Tests weiter. An Simon's System wirds nicht liegen, soviel steht fest
 
Grüße,
Wo genau war die Microsäge? Welchen Winkel hast Du geschliffen? Eine Bevelbox hast Du? Die Cullilux sind mit 20-22 Grad geschliffen, alsi gesamtwinkel. Mit einem Goniometer kann man das nachmessen.
Das Messer muß man je nach form Anheben, um die Spitze einwandfrei zu schleifen. Beo Petty die Microfase nicht vergessen, der Stahl braucht das.
 
Hatte 15° Grad je angelegt, da ich das damals mit Microfase geordert hatte und das ja so die grobe Hausnummer dafür war. Gemessen mit einer Bevelbox, die hatte ich mir damals direkt beim großen Fluss geordert.
Ich dachte halt erst es wäre noch Restgrad, aber komischerweise sah eine Seite ganz okay aus, bei der anderen war vorne die Schneide schon arg in Mitleidenschaft gezogen aus, wie so kleine Krater oder "Kuhlen" , die aber nicht komplett bis zur anderen Seite durchgechlagen sind. Ich muss da irgendwas ganz ganz komisches gemacht haben.... Rasieren tut die Schneide auch nur in Teilen.... wie gesagt, morgen gehe ich da nochmal detailliert ran und prüfe kleinschrittiger mit der Lupe. Vermute ich habe da trotz System irgendwie verwackelt

Zwischenzeitlich hatte ich im Thread von besserbissen geschaut (Grat entfernen - verschiedene Möglichkeiten (https://messerforum.net/threads/grat-entfernen-verschiedene-moeglichkeiten.145406/)), es sieht so ein wenig aus wie das 6te Bild - allerdings etwas ausgeprägter
 
Habe das System dann heute mit Ruhe in den Erstbetrieb genommen, mein Culilux Kyoto Petty hatte einen dringenden Grundschliff nötig..... Habe dann mit meinem Shapton 320 mit ein paar Zügen begonnen und habe mit Chocera 1000 und 3000 weitergemacht, zwischendurch immer Grad mit Korken und Leder entfernt. Mit der Lupe war die Schneide auch schön poliert und der Fortschritt zu sehen. Die Schneide ganz vorne selber glich aber einer absoluten Mikrosäge. Keine Ahnung was falsch lief, für mich heißt es jetzt nochmal ran an die THeorie. Da zu Weihnachten aber auch das Buch von @Besserbissen unterm Baum lag, habe ich ja genug Lektüre!
Mal sehen was ich herausfinde, morgen gehen die Tests weiter. An Simon's System wirds nicht liegen, soviel steht fest
Das Entgraten mit Korken ist m.E. eine recht grobe Methode, da der Grat ja einfach abgerissen wird. Dies wird bei grober Körnung und stabilen Grat eher unvollständig sein und immer Reste hinterlassen. Weiterhin wird eine relativ raue Schneide entstehen (was allerdings nicht zwingend schlecht ist). Eventuell kommt daher auch dein Problem.

Ich sehe das Entgraten durch Korken oder Holz eher als eine schnelle Notlösung und als einen sehr unkontrollierten Prozess und ich vermeide es lieber.

Versuch doch mal Folgendes: entgrate bzw. reduziere den Grat am Ende jeder Körnung durch ein paar Wechselzüge gegen die Schneide. Wenn der Grat dabei nicht vollständig entfernt wird, macht das nichts, denn du schleifst ja noch weiter. Bei der feinsten Körnung drehst du am Ende den Winkel um eine halbe Umdrehung der Einstellschraube hoch und entgratest durch einige wenige, sehr leichte Züge gegen die Schneide. Dann optional noch zwei, drei leichte Züge frei Hand über Leder, Filz oder Zeitungspapier (mit oder ohne Schleifmittel) zum finalen Entfernen von Gratresten.
 
Das könnte gut sein, danke dir für deinen Input und Tipps, das probiere ich morgen einmal aus. Dachte erst auch vielleicht lieber auf 11 Grad je schleifen und dann nur 15 Grad kurz mit neuer Miktofase, das habe ich dann aber lieber gelassen und bin bei 15 Grad generell geblieben.... Denke so würde ich auch meine Kamos vom Winkel dadrüber schleifen
 
Das könnte gut sein, danke dir für deinen Input und Tipps, das probiere ich morgen einmal aus. Dachte erst auch vielleicht lieber auf 11 Grad je schleifen und dann nur 15 Grad kurz mit neuer Miktofase, das habe ich dann aber lieber gelassen und bin bei 15 Grad generell geblieben.... Denke so würde ich auch meine Kamos vom Winkel dadrüber schleifen
Ich würde die Culilux einfach auf 20 Grad Schleifwinkel schleifen. Dann sparst du dir auch die Mikofase. Das Messer ist dünn genug, dass du da in der Küche kaum Unterschied bemerkst.
Ich schleife inzwischen alle Küchenmesser auf 20 Grad. Das spart auch das Einstellen des Winkels.
 
Die Schneide ganz vorne selber glich aber einer absoluten Mikrosäge. Keine Ahnung was falsch lief, für mich heißt es jetzt nochmal ran an die THeorie.
Hört sich danach an, dass du im Bereich der Spitze beim Schleifen noch nicht die Schneide/Kante erreicht hast. Das könnte z.B. daran liegen, dass dort das Messer stärker abgenutzt war oder es schon beim Grundschliff ab Werk dort einen etwas größeren Sekundärwinkel hatte.

Man kann mit System übrigens auch durchaus eine 10 Grad Mikrofase je Seite schleifen und dann darauf mit dem 3K eine 17 Grad Mikrofase. Das fühlt sich bei Messern (die nicht ganz so dünn über der Wate sind) beim Schneiden schon etwas leichter an, als eine 17 Grad Sekundärfase, die komplett durchgeschliffen wurde.

Das ist das Schöne am System: man kann experimentieren und hat eine recht gute Reproduzierbarkeit 👍
 
Danke nochmal fur eure zahlreichen Tipps, ich habe mich heute nochmal ans System gesetzt. Habe mich dann direkt mal an meine Kamo's und mein Mazaki getraut und bin echt happy mit den Ergebnissen. Sowohl was die Touch-Ups als auch neuen Grundschliff anging. Keine Ahnung, was beim ersten Mal da so schief gelaufen ist.... Klar bestimmt noch Luft nach oben, aber per se denke ich ein gutes Ergebniss heute. Zumindest das was ich so als Laie unter der Lupe gesehen habe.
Eine Frage kam mir aber noch: wo legt ihr den Magneten an? Ich habe den jetzt immer ziemlich nah am Griff gehabt, da das dann schon ganz gut ausbalanciert war. Oder macht das gar keinen Unterschied, so lange man auf beiden Seiten die gleiche Stelle nimmt?

Wirklich ganz großer Daumen hoch für das System von Simon!
 
Den magneten Lege ich möglichst nah an den Griff, Fremde Messer werden dort abgeklebt, um Kratzer zu vermeiden. Trozdem sind manche messer sehr grifflastig.
 
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