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Jean-José versteht sich als Handwerker, Kunsthandwerker, Künstler, Metallurge, Silber/Goldschmied, Sattler, Drechsler, Tischler... in Personalunion. Und er fertigt alles in exklusiver Handarbeit an.Was ich bei dem Schmieden nicht verstehe ist die Tatsache, das es elektrische walzen zum ausschmieden gibt. Dabei wird das Metall auf Temperatur gebraucht und dann mittels der Walzen gestreckt. Das soll viel kraft sparen und auch zeit.
Ansonsten wieder sehr schöne Bilder, die ein Virituelles Zeitzeugnis sind.
Schöner Bericht und wirklich gute BilderHeute baut JJT den Griff für die Bestellung eines flexenden Fischfilettierers meines Sohnes. Vorgabe war: Bitte genauso wie beim "Nyx", also Griff aus Mooreiche und mit Ebenholzzwinge und eingelassenen Silberpins. Am Heft dann noch einen kleinen "Planeten" aus Silber mit zusätzlichem Goldstaub. Braucht man selbst in der Sterneküche nicht unbedingt, ein Hingucker wird es aber allemal.
Im Einzelnen also: JJT hat ein unscheinbares, längliches Holzklötzchen, bestehend aus Mooreiche und Ebenholz zusammengeklebt, das er nun zunächst mit einer Feile zunächst zu einem Oktaeder raspelt. Das Loch für die Klinge hatte er bereits ausgebohrt...
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Die Abschnitte kommen dann unter den Brenner, denn beim Schmelzen werden daraus klitzekleine Kügelchen!
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Nach einer gefühlten Ewigkeit hat JJT eine ausreichende Menge an Silberkugeln produziert:
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Und jetzt wird es friemelig: Mit einem Kleinstbohrer macht er Löcher in den Griff, in die im Anschluss die Silberpins einzeln versenkt werden. Eine wahre Sisyphusarbeit!
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.Damit kriegst aber nicht den Taper hin wie du es willst, genauso wie die Schmiedestruktur und das unregelmäßige was auch für den Foodrelease von Vorteil ist. Sehe da keinen Sinn bei Geschmiedeten. Man wälzt ja nur aus um gleichmäßige Dicke zu haben und wenn es erst zu dick ist und um Länge zu bekommen. Beispielsweise bei Damast und Laminat. Mit nem Luft oder Federhammer geht das relativ schnell zu strecken wenn man geübt ist. Hab ich auch schon gemacht, war deutlich langsamer, aber dauert jetzt nicht ne halbe Stunde oder so. Wenn jemand aber nur mit nem Hammer und Kraft schmiedet sieht das anders aus. Respekt. Hab ich auch ausprobiert und ist echt schwer und anstrengend.Was ich bei dem Schmieden nicht verstehe ist die Tatsache, das es elektrische walzen zum ausschmieden gibt. Dabei wird das Metall auf Temperatur gebraucht und dann mittels der Walzen gestreckt.
Ich arbeite auch regelmäßig mit Königswasser und kann nur davon abraten, den Respekt vor seinem Werkzeug (egal ob Königswasser oder andere Chemikalien, Messer, Kreissäge...) zu verlieren. Nur weil ich häufig Königswasser benutze, sind meine Augen nicht resistenter dagegen als die von anderen Menschen.wieder einmal feinste Bilder und ein lebendiger Blick in die Werkstatt eines grossen Meisters! Mittlerweile erklären sich auch einige Fragen: wenn er eben auch Goldschmied ist, dann könnte er theoretisch Königswasser trinken und ihm würde nix passieren (naja, sehr überzeichnet aber so ähnlich halt;-)))) Königswasser beim Messerschmied oder irgendjemand ist erstmal komisch, beim Goldschmied jedoch quasi täglich Arbeitszeug, da verstehe ich den völlig entspannten Umgang damit
das ist natürlich absolut richtig. Mir gings nur um die aussenwirkung, die mich ja erstmal erschreckt hat.Ich arbeite auch regelmäßig mit Königswasser und kann nur davon abraten, den Respekt vor seinem Werkzeug (egal ob Königswasser oder andere Chemikalien, Messer, Kreissäge...) zu verlieren. Nur weil ich häufig Königswasser benutze, sind meine Augen nicht resistenter dagegen als die von anderen Menschen.
[...][...]Damit kriegst aber nicht den Taper hin wie du es willst, genauso wie die Schmiedestruktur und das unregelmäßige was auch für den Foodrelease von Vorteil ist. Sehe da keinen Sinn bei Geschmiedeten. Man wälzt ja nur aus um gleichmäßige Dicke zu haben und wenn es erst zu dick ist und um Länge zu bekommen.