Messer + Tier - Was kennt Ihr?

OK der Elefant und sein Auge sind groß, aber ein Rabe kann fliegen;-) Das Raven von Kansept trägt nicht nur den Namen dieses Tieres, sondern wurde ausdrücklich von den Linien des Schnabels und des Kopfes inspiriert. Außerdem ist noch das Designer-Logo von Black Bird Blades zu sehen, welches auch einen dunklen Vogel zeigt.
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Es gibt mehrere Varianten, aber aus meiner Sicht greift keine davon das grau-schwarz der Raben und Krähen (die eine Familie sind) so gut auf, wie die Version mit Griff aus perlgestrahltem Titan mit Inlays aus geschredderter Carbonfaser (zum Vergleich mit der lebenden Verwandtschaft bieten sich die Krähen von excalibur in einem anderen Thread an).
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Jedenfalls hat das Exemplar im Messertierzoo alles, was Messertiere so haben sollten, es lässt sich über einen Daumenpin (der auch als Stopper fungiert) öffnen und über einen stimmigen Framelock arretieren.
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Das Design hat einen eleganten Schwung, der sich auch in den Details wiederfindet. Beispielsweise folgt der Clip den Linien des Inlays, das wiederum der Linie von Griff- und Klingenrücken folgt. Der Rabe sieht aber nicht nur gut aus, sondern liegt auch gut in der Hand.
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Die 3 mm starke Drop-Point-Klinge aus CPM 20CV ist flachgeschliffen und stonewashed. Das Jimping ist bissig und sitzt optisch recht weit hinten, beim Arbeiten zeigt sich aber, dass es nicht schlecht positioniert ist, es verhindert das Abrutschen des Daumens direkt am Gelenk, statt wie üblich am Daumenballen.
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Insgesamt ist das Raven von Kansept ein durchdachtes bzw. klug gestaltetes Messer und auch den Raben wird ja gewisse Intelligenz zugesprochen. Das Messertier Raven ist jedenfalls sehr praktisch veranlagt. Und vielleicht sitzen Raben ja manchmal auch auf Elefantenrücken;-)
 
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Ein anderes Messertier, zwischen Gabel, Löffel und sonstigem Campingzeug versteckt
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Das die Schildkröte wirklich ein Messertier (und kein Gabeltier;-) ist, sieht man wenn das Werkzeug zum Einsatz auseinandergenommen wird
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Dieser alten Otter, im Stile der klassischen LOEWENMESSER, hat schon einiges erlebt.
Er ist wohl schon um die 60-70 Jahre alt, würde ich schätzen.

Es war ein Flohmarktfund und ich musste noch allerhand an dem Messer machen.

Die Klinge war ziemlich verschliffen und war sehr rostig.
Diese habe ich leicht ausgedünnt und gesäubert, die Schneide begradigt und eine neue, leicht ballige Fase angelegt.

Insgesamt ist das Messer nun wieder voll einsatzbereit.
Spannend: Ich habe so ein Arbeitsmesser bisher selten mit einer Gravurplakette gesehen.

Grundsätzlich gefallen mit diese klassischen, mit gekullten Backen ausgestatteten Arbeiter immer sehr.
Die versprühen so einen schönen Charme für's Rustikale.

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Vorsicht, bissiger Wolf! Greift man im Kurzgriff fest zu sieht man den fast 9 cm langen scharfen Zahn des sagenhaften nordischen Wolfs.
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Damit ein "Fenrir" in den Messertierzoo aufgenommen werden kann, müssen die Sicherheitsvorkehrungen deutlich verstärkt werden. Es ist ein kolossaler Wolf mit enormer Kraft. Wenn sich der Fenrir auf den Fellen von Kaninchen zusammengekauert, die er zuvor erjagt hat, wirkt er fast harmlos.
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Aber wenn man nicht aufpasst, macht er so richtig Ärger (jedenfalls in der nordischen Sagenwelt). Ein dezenter Hinweis darauf, dass er nicht ungefährlich ist, sind die bei diesem Fenrir von Kansept dominierenden Farbtöne – es sind jene, die auch für andere Wölfe typisch sind. In der Damastklinge und im Griff, mit geschredderter Carbonfaser vorn und kugelgestrahltem Titan hinten, findet sich jede Menge wölfisches Grau.
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Besonderen Pfiff und Eleganz bekommt dieser Messerwolf durch seine Messingelemente.
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Man sieht jedenfalls auf den ersten Blick, dass dieser Fenrir kein gewöhnlicher Wolf ist. Auch die Eleganz des Titanclips macht dies deutlich.
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Witzigerweise wird mit diesem Folder zugleich auch ein gewöhnlicher Spatz bzw. Sperling in den Messertierzoo aufgenommen. Das Design stammt von „Sparrow Knife“ (Greg Schob). Vermutlich soll auch das Logo einen Spatz darstellen - wobei das schon ein recht seltsames Exemplar ist.
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Wie auch immer, dass Fenrir von Kansept gehört auf jeden Fall in den Messertierzoo. Mit dem Risiko, das er kräftig zubeißt, müssen wir bei diesem Exemplar halt klarkommen. Andere Fenrirs erscheinen harmloser, aber jeder ist mehr gefährlicher Wolf als harmloser Sperling.
 
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