Vorsicht, bissiger Wolf! Greift man im Kurzgriff fest zu sieht man den fast 9 cm langen scharfen Zahn des sagenhaften nordischen Wolfs.
Damit ein "Fenrir" in den Messertierzoo aufgenommen werden kann, müssen die Sicherheitsvorkehrungen deutlich verstärkt werden. Es ist ein kolossaler Wolf mit enormer Kraft. Wenn sich der Fenrir auf den Fellen von Kaninchen zusammengekauert, die er zuvor erjagt hat, wirkt er fast harmlos.
Aber wenn man nicht aufpasst, macht er so richtig Ärger (jedenfalls in der nordischen Sagenwelt). Ein dezenter Hinweis darauf, dass er nicht ungefährlich ist, sind die bei diesem Fenrir von Kansept dominierenden Farbtöne – es sind jene, die auch für andere Wölfe typisch sind. In der Damastklinge und im Griff, mit geschredderter Carbonfaser vorn und kugelgestrahltem Titan hinten, findet sich jede Menge wölfisches Grau.
Besonderen Pfiff und Eleganz bekommt dieser Messerwolf durch seine Messingelemente.
Man sieht jedenfalls auf den ersten Blick, dass dieser Fenrir kein gewöhnlicher Wolf ist. Auch die Eleganz des Titanclips macht dies deutlich.
Witzigerweise wird mit diesem Folder zugleich auch ein gewöhnlicher Spatz bzw. Sperling in den Messertierzoo aufgenommen. Das Design stammt von „Sparrow Knife“ (Greg Schob). Vermutlich soll auch das Logo einen Spatz darstellen - wobei das schon ein recht seltsames Exemplar ist.
Wie auch immer, dass Fenrir von Kansept gehört auf jeden Fall in den Messertierzoo. Mit dem Risiko, das er kräftig zubeißt, müssen wir bei diesem Exemplar halt klarkommen.
Andere Fenrirs erscheinen harmloser, aber jeder ist mehr gefährlicher Wolf als harmloser Sperling.